Die Französische Friedrichstadtkirche in Berlin

Kirche und Dom

Was unter der Bezeichnung „Französischer Dom“ bekannt ist, sind eigentlich zwei Gebäude: die ältere Französische Friedrichstadtkirche und das etwas jüngere Turmgebäude, „Französischer Dom“ genannt. In der Französischen Friedrichstadtkirche finden Gottesdienste und Konzerte, aber auch Tagungen der Evangelischen Akademie und anderer Veranstalter statt. Der Französische Dom beherbergt unter anderem das Hugenottenmuseum und eine Aussichtsplattform. Beides ist derzeit wegen Baumaßnahmen geschlossen.

Die inzwischen deutschsprachige Französische Kirche zu Berlin (Hugenottengemeinde) mit ihren ca. 1000 Gemeindegliedern teilt sich das Gebäude mit der (unierten) Evangelischen Kirchengemeinde in der Friedrichstadt und der Communauté protestante francophone, die jeden Sonntag in den unteren Räumlichkeiten der Kirche (im Georges-Casalis-Saal) einen französischsprachigen Gottesdienst feiert.

Seit Sommer 2000 gehören zu den Hauptnutzern der Kirche auch die Evangelische Akademie zu Berlin und die EKD, die die Kirche vor allem für Gottesdienste und Empfänge des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesregierung nutzt.

Um den Kirchenraum für Veranstaltungen der Akademie und verschiedener Mieter besser nutzen zu können, wurden die Kirchenbänke im Jahr 2000 durch eine flexible Bestuhlung ersetzt. Für die Vermietung der Räumlichkeiten gibt es ein eigenes Tagungsmanagement. Außerdem sind im südlichen Teil des Untergeschosses, ebenfalls seit Sommer 2000, Räume an das Restaurant „Refugium“ verpachtet.