Die Französische Friedrichstadtkirche in Berlin

Evangelische Akademie zu Berlin

Die Evangelische Akademie zu Berlin

Die Evangelische Akademie ist Stimme und Reflexionsraum evangelischer Positionen in der Bundeshauptstadt. In zahlreichen Veranstaltungen werden politische, gesellschaftliche und ethischeGrundfragen in Offenheit und Vielstimmigkeit erörtert und zugleich nach der evangelischen Perspektive in diesen Fragen gesucht. Damit will die Akademie in einer zunehmend multireligiösen und postsäkularen Umgebung einen Beitrag zur Selbstreflexion von Gesellschaft und Politik leisten.

Den jeweils aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen will sich die Akademie in der Gewissheit des Glaubens, aber nicht in Selbstgewissheit widmen, sondern in der Anstrengung des Arguments und im Risiko des grenzüberschreitenden Nachdenkens.

Berlin ist dabei nicht nur Nahtstelle von Ost und West in Deutschland und Europa und begründet das auf die östlichen Nachbarn Deutschlands bezogene Engagement der Akademie. Mit dem Sitz in der Bundeshauptstadt verbindet sich selbstverständlich eine politische Dimension: Indem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademie am Ort der demokratischen Führung und Entscheidungsbildung mit Akteuren ins Gespräch kommen und in die politischen Debatten der Bundesrepublik eingreifen, beteiligt sich die Akademie am Weiterdenken der Zukunft des Landes.

Gegründet wurde die Evangelische Akademie zu Berlin von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) im September 1999. Präsident der Akademie ist seit 2009 der Historiker Prof. Dr. Paul Nolte; das Amt des Direktors hat Dr. Rüdiger Sachau inne. Tagungsorte sind die Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder und die Französische Friedrichstadtkirche zu Berlin.

Mehr über die Struktur, die Geschichte, die handelnden Personen und das aktuelle Programm der Akademie finden Sie hier.