Kirche und Dom

Was unter der Bezeichnung „Französischer Dom“ bekannt ist, sind eigentlich zwei Gebäude: die ältere Französische Friedrichstadtkirche und das etwas jüngere Turmgebäude, „Französischer Dom“ genannt. In der Französischen Friedrichstadtkirche finden Gottesdienste und Konzerte, aber auch Tagungen der Evangelischen Akademie und anderer Veranstalter statt. Der Französische Dom beherbergt unter anderem das Hugenottenmuseum und eine Aussichtsplattform.

In der Französischen Friedrichstadtkirche ist die inzwischen deutschsprachige Französische Kirche zu Berlin (Hugenottengemeinde) mit ihren ca. 1000 Gemeindegliedern zu Hause, außerdem die Communauté protestante francophone, die jeden Sonntag in den unteren Räumlichkeiten der Kirche (im Georges-Casalis-Saal) einen französischsprachigen Gottesdienst feiert. Von 1983 bis 2021 war dies auch die Heimatkirche der Ev. Kirchengemeinde in der Friedrichstadt (bis 2001 „Friedrichswerdersche Gemeinde“), die zum 1. Januar 2022 mit der Gemeinde St. Petri-St. Marien zur Gemeinde „St. Marien-Friedrichswerder“ fusioniert hat.

Seit Sommer 2000 gehören zu den Hauptnutzern der Kirche auch die Evangelische Akademie zu Berlin und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die die Kirche vor allem für Gottesdienste und Empfänge des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesregierung nutzt.

Um den Kirchenraum für Veranstaltungen der Akademie und verschiedener Mieter besser nutzen zu können, wurden die Kirchenbänke im Jahr 2000 durch eine flexible Bestuhlung ersetzt. Für die Vermietung der Räumlichkeiten gibt es ein eigenes Tagungsmanagement. Außerdem sind im südlichen Teil des Untergeschosses Räume an das Restaurant „Hugo & Notte“ verpachtet.